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Jugendarbeit erfolgreich gestartet (07.10.2009)
OFFENBURG-ZUNSWEIER (BZ). Mit einem Workshop ist vor einem Jahr die Jugendarbeit in Zunsweier als Kooperationsprojekt von Ortsverwaltung Zunsweier, Kirchengemeinde St. Sixtus und dem Stadtteil- und Familienzentrum Uffhofen gestartet. Die Stadt wertet die Entwicklung positiv.
"Vorher gab es in Zunsweier nur selbst organisierte Jugendarbeit, was manchmal zu verschiedenen Problemen führte", erklärt Christina Fessler, Leiterin des Kinder- und Jugendbereichs beim Stadtteil- und Familienzentrum (SFZ) Uffhofen. Fessler obliegt neben der Jugendarbeit im eigenen Zentrum die Fachberatung der beiden Ortsteile Elgersweier und Zunsweier.
Der Gemeinderat hatte im Juli 2008 zusätzliche Gelder für Jugendangebote in den Ortsteilen zur Verfügung gestellt. Im vergangenen Jahr wurden die vorhandenen Jugendräume im Keller des Pfarrheims St. Sixtus in Zunsweier renoviert. Nun gibt es einen Discoraum mit Spiegelwand sowie einen Thekenbereich mit Tischkicker und Dartscheibe. Die neugestalteten Räume und der erfolgreiche Start der Jugendarbeit wurden Ende September mit einem Herbstfest gefeiert. Jugendliche, Eltern und weitere Interessierte besichtigten die Räumlichkeiten und informierten sich über die Angebote. Derzeit gibt es zwei Mal wöchentlich für Jugendliche ab der 7. Klasse das Angebot "Offene Tür", für die Jüngeren "Kreateens". Dieses Programm wird von Mitarbeiter des Familienzentrums Uffhofen betreut.
Quelle: Badische Zeitung
Zeitungsartikel
Freie Jugendarbeit in Zunsweier diskutiert (15.07.2010)
OFFENBURG-ZUNSWEIER (ve). In der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrats ging es am Montag um die freie Jugendarbeit im Ort. Christina Fessler und Jörg Laßker vom Stadt- und Familienzentrum in Uffhofen berichteten über die Situation.
Es begann mit einem Workshop vor zwei Jahren, so Christina Fessler. Die Jugendlichen konnten dort ihre Wünsche äußern. Zusammen mit der Pfarrgemeinde wurde der freie Jugendtreff im Keller des Pfarrzentrums eingerichtet. Angangs war es schwer, die Jugendlichen zu motivieren, bei der Renovierung der Räume mit Hand anzulegen.
Mit den Eltern
Überhaupt das erste Jahr: Die Pädagogen hatten Mühe, den Jugendlichen beizubringen, wie sie sich zu benehmen hatten. Bewährt habe sich, dass sich auch Eltern und Elternbeirat der Schule um die Jugendlichen kümmern.
Inzwischen konnte eine zweite Gruppe, die
»Kreateens« gegründet werden. Für sie gibt es ein festes Programm für vier bis sechs Wochen. Im vergangenen Sommer gab es Vandalismus auf dem Schulhof. Daraufhin kam man zu einem runden Tisch zusammen, Aktionen mit der achten Klasse wurden gestartet. Am Montag stand in der fünften Klasse in Elgersweier soziales Lernen auf dem Stundenplan und die Frage: »Wie verhalte ich mich in der Klasse?«
Die ältere Gruppe, so Christina Fessler, hat sich im letzten Jahr gut entwickelt. Als Chance sah sie, dass der Treff versuchsweise auch am Freitagabend geöffnet sein soll, ohne Aufsicht: »Wir werden schauen, ob sie das hinkriegen.« Die ältere Gruppe hat einen festen Stamm von etwa 15 Personen, bei den Jüngeren sind es 10 bis 15. Allerdings wird die Einführung der Ganztagsschule auch auf die Jugendarbeit Auswirkungen haben.
Ortsvorsteher Karl Siefert freute sich über den Erfolg: »Es ist beachtenswert, was Sie in den wenigen Stunden in Zunsweier erreicht haben.« Durch die Arbeit mit den Jugendlichen sei es im Dorf ruhiger geworden. Daniela Walter ergänzte, dass sich die beiden Jugendgruppen am Patrozinium und beim Dorffest in der Öffentlichkeit präsentieren wollen.
Quelle: Badische Zeitung