Uffhofen – Leben im Stadtteil:


Zeitungsartikel

  • 26.07.2011 - Die Schaubühne lockte
  • 09.07.2011 - Seehauspächter heißen Irina und Johannes Litz
  • 06.06.2011 - Mittelalterfest führte alle zusammen
  • 23.05.2011 - Freie Flächen gesucht
  • 20.05.2011 - Der Retter der Badesaison
  • 12.05.2011 - Gifiz-Pächter schmeißen hin
  • 04.05.2011 - Kasch wird zur Ganztagsschule
  • 22.03.2011 - B33-Abfahrt bleibt Dorn im Auge
  • 26.01.2011 - Platanenallee in Uffhofen bekommt Schönheitskur



  • Zeitungsartikel

    »Die Schaubühne lockte « (26.07.2011)
    Autor: Ursula Groß

    Zehnter Geburtstag der Reihe »Kunst am See« mit vielen Künstlern

    Die Veranstaltungsreihe »Kunst am See« (KuK) feierte am Sonntag ihr zehnjähriges Bestehen mit einer Künstler- und Mitmachaktion auf der Gifiz-Halbinsel.

    Offenburg. Genau 310 bunte Herzchen kämpften tapfer gegen den tristen Himmel an. So schien es, als am Sonntag auf der Gifizsee-Halbinsel die zehnte »Kunst am See«-Aktion eröffnet wurde. Die Herzen, übrigens jedes ein Unikat, hatten Schüler der Konrad-Adenauer-Schule gebastelt und auf eine Leine entlang der Gifiz-Allee gehängt. Damit die Leute auch neugierig wurden, den Schritt auf die Wiesen und ins kleine Atrium am See wagten. Dort hatte die Initiative für Kunst und Kultur in Offenburg-Uffhofen zum zehnjährigen Bestehen eine freie Kunst- und Mitmachaktion arrangiert. Leider nur zögerlich trudelten die Besucher ein, zum Leidwesen von Organisator Klaus Bäuerle vom KuK-Kreis. Dabei waren so viele hübsche Dinge zu bestaunen! Acht Offenburger Künstlerinnen präsentierten ihre Werke. Angelika Nain bezeichnete ihre Acrylplatte mit floralen Motiven unterlegt als »Land unter«, Fundstücke aus dem See wurden Kleinkunst, wie bei Gisela Harff-Schüppert, ganz originelle Ideen, wie die Flaschensammlung von Maria Dinger, die als Girlande vor der Schaubühne am See flatterte, luden zum Hingucken ein. Ein Stück Lebensqualität Im Theaterrund saßen auch die meisten Gäste mit sichtlichem Spaß an den Darbietungen der Jongleure und Akrobaten »Fritz & Jimmy«. Ein paar Schritte weiter durften die Besucher selbst gestalten. Dafür hatten Ilse Teipelke und Uschi Böhm ihre »Wasserwerke« aufgespannt. Rund um Wasser und Natur ging die Palette der Themen dieser Kunstausstellung, die als Treff für die Bürger konzipiert war, sich auf »niederschwelligem« Weg der Kunst zu nähern. Das gelingt der KuK-Truppe seit einem Jahrzehnt und ist inzwischen fester Bestandteil der Lebensqualität des Stadtteils Uffhofen. Alle Künstler, darunter auch Jutta Eisleben, Regine Pustan und Reinhilde Bäuerle, zeigten ihre Werke unentgeltlich. Man hatte allerdings fast ein Jahr auf diesen Event hin geplant, so Karl Bäuerle. Da gab es zwischendurch Absagen und bis zum Sonntag hielt die Ungewissheit an, wer denn nun wirklich dabei ist. Immerhin, die meisten Künstler und Musikanten hielten ihr Versprechen. Der Hand-Harmonika-Spielring aus Gengenbach konzertierte, und gar Premiere bei KuK hatte die Jugendband »Unchastel« unter Klaus Bayer. Tanzdarbietungen und Trommeln gaben die rhythmische Begleitung der kunterbunten und attraktiven Veranstaltung, die spätabends mit Liedern und Chansons ihren Ausklang fand. Wer leider übel mitspielte, war der launige »Wettergott«.

    Quelle:Baden-online